Einstieg in die Berufswelt

Am 17. Februar 2006 besuchten alle 9. Realschulklassen die Berufsorientierungsmesse "EINSTIEG" in Hamburg.
Mit Bus und Bahn ging es auf verschiedenen Wegen zum Messegelände, wo die meisten noch vor der Öffnung ankamen. Die große Messehalle A 1 war voll gepackt mit Informationen für Schülerinnen und Schüler, die demnächst die Schule verlassen werden. Neben vielen Universitäten und ausländischen Colleges, die für sich warben, stellten sich Banken, Versicherungen und Handwerksinnungen vor.
Häufig war es wegen des Gedränges leichter an Werbegeschenke heranzukommen als an Informationen. Viele Schüler starteten deshalb Wettbewerbe, wer in kürzester Zeit die meisten Kulis, Bleistifte usw. ergattern konnte. Für die besseren Werbegeschenke musste man sich manchmal richtig Mühe geben, z.B. drei Golfbälle einlochen oder ein genau 500 g schweres Holzstück mit einer Kettensäge absägen. Und unsere Schüler und Schülerinnen waren dabei erheblich besser als z.B. Herr Heyne an der Kettensäge!Trotz aller spielerischen Ablenkung fuhr jede und jeder am Schluss mit mehr Wissen darüber, was Firmen von ihren zukünftigen Auszubildenden erwarten, nach Hause.
  • Für einen Ausbildungsplatz in einer Bank oder Versicherung braucht man einen Zweier-Durchschnitt, dabei wird besonders auf die Hauptfächer Wert gelegt.
  • Im Handwerk braucht man Fleiß, Ausdauer, Handgeschick und, wer hätte das gedacht, gute Mathematikkenntnisse.
  • Was bei keinem Ausbildungsbetrieb gut ankommt sind viele (unentschuldigte) Fehltage und Fehlstunden, die auf dem Zeugnis ausgewiesen sind. Das gleiche gilt für Verspätungen. Da nützt auch das beste Zeugnis nichts für den "EINSTIEG" in die Berufswelt.

Ursel Dräger