Frankreichaustausch
vom 7.4. - 15.04.2008

In diesem Jahr hatten wir - gleich im Anschluss an die Osterferien - vom 7. April bis zum 15. April - Besuch von 30 französischen Austauschschülern und Austauschschülerinnen sowie von zwei französischen Lehrerinnen (Mme Duret, Mme Gaudin) und einem französischen Lehrer (M. Houdouin).

Am späten Montagnachmittag des 7. Aprils war es soweit: Der französische Bus rollte an und die Gastschüler wurden von ihren deutschen Austauschpartnern und deren Eltern in unserer Schule empfangen. Die Aufregung war groß, und es verging fast eine ganze Stunde, bis auch die letzten Gruppen das Gepäck im PKW verstaut hatten und gen Gastwohnung abfuhren.

Am Dienstag lernten die Gastschüler in der ersten Schulstunde das Schulgebäude kennen und erhielten die wichtigsten ersten Informationen zu den kommenden Tagen. Im Anschluss nahmen sie zwei Stunden lang am regulären Unterricht teil, bevor es zu einem Empfang des Bürgermeisters im Rathaus ging, der ihnen den neuesten Film über die Gemeinde Trittau zeigte und sie gleichzeitig mit Getränken versorgte. Um 12.00 Uhr stellten sich die Franzosen der Presse. Einige Franzosen waren so mutig, die ersten Fragen auf Deutsch zu beantworten.

Nachmittags stand ein gemeinsamer Nachmittag im Dörphus in Großensee auf dem Programm. Bei leckerem Essen und vielen Gesprächen kamen sich Deutsche und Franzosen zunehmend näher.

Der erste große Ausflug fand am kommenden Tag statt. Mit einem großen Reisebus ging es morgens um 7.00 Uhr mit Frau Pöhls und mir nach Berlin. Fernsehturm, Alexanderplatz, Spreefahrt, Gendarmenmarkt,  Brandenburger Tor, Reichstag, Sony-Center,  Checkpoint Charlie, Kurfürstendamm... Es gab fast nichts, was die Franzosen nach diesem Tag von Berlin nicht gesehen hatten, bevor sie gegen 23.00 Uhr endlich erschöpft in die Betten fielen.

Der kommende Tag begann – mit einer Stunde genehmigter Verspätung- in der Schule. Fachunterricht stand auf dem Programm. Erweitert wurde der reguläre Unterricht durch ein von Herrn Heyne geleitetes Technikprojekt sowie durch ein Kochprojekt von Frau von Lingelsheim.

Auch am Freitag durften die französischen Schüler noch einmal den deutschen Unterricht kennen lernen, was nach Auskunft der französischen Lehrer die meisten französischen Schüler sehr interessierte.

Nach der vierten Stunde ging es dann – begleitet von Bialek- Dau und mir- nach Hamburg. Auf eine einstündige Stadtrundfahrt folgte ein längerer Spaziergang vom Hafen in die Innenstadt, wo die Schüler sich das Rathaus ansahen, ein Gruppenfoto gemacht wurde und die Schüler dann in Kleingruppen Freizeit bekamen. Diese wurde dazu benutzt, deutsche Souvenirs zu ergattern. Bei den Jungen standen HSV-Andenken und Flaggen groß im Kurs, die Mädchen ergatterten das eine oder andere Kleidungsstück bei H&M.

Das Wochenende verbrachten die Schüler in ihren Gastfamilien.
Am Montag stand nach einem weiteren Schulvormittag ein gemeinsames Essen in der Kantine sowie ein Sportnachmittag mit Herrn Fischer und Herrn Hentschel auf dem Programm.

Am 15. April war es soweit. Gegen 19.00 Uhr hieß es Abschied nehmen. Der Busfahrer des französischen Reisebusses wartete geduldig, bis sich auch der letzte Schüler – meist tränenreich- bei seinem Gastschüler, den Gasteltern und den neuen Freunden verabschiedet hatte.

Zum Glück ist es kein Abschied für immer: Die Hälfte der Schüler wird sich im kommenden Jahr in Frankreich wieder sehen. Und etliche Deutsche nehmen bereits im Juli wieder am Austausch der Gemeinde teil.

Kathrin Krause-Reimann